Basale Stimulation in der Pflege alter Menschen: Anregungen by Thomas Buchholz, Ansgar Schürenberg

By Thomas Buchholz, Ansgar Schürenberg

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Das hat unmittelbare Auswirkungen auf pflegerische Angebote. Dass die drei Sinnesbereiche die Basis und Referenz der Wahrnehmung bilden, wird, wie am Anfang des Lebens und in traumatischen Lebenssituationen, wieder deutlich. So ist z. B. beobachtbar, dass alte Menschen bei plötzlichem Lagewechsel schnell zu Schwindel neigen. Andererseits benötigen sie im Bereich der somatischen Wahrnehmung besonders deutliche Berührung. So genießen sie es z. B. geradezu bei der Körperpflege, den Rücken ganz kräftig abfrottiert zu bekommen.

Elementaren Folgen es hat, etwas «abgenommen», «aus der Hand zu geben» oder gar «aus der Hand genommen zu bekommen», wird bei Arbeitslosen deutlich. Das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden, unfähig zu sein, wird am häufigsten angegeben. Ähnlich wie bei dementierenden Menschen zu beobachten, gehen sie für Nachbarn und teils auch der Familie gegenüber anscheinend ihrer Tätigkeit weiter nach (gehen zur gewohnten Zeit aus dem Haus …). Erst bei genauerem Hinsehen wird die Leere ihrer Handlungen deutlich.

Männer sind in ihrem Erfahrungsschatz diesbezüglich beschränkt (Steine, Maschinenteile, Werkzeug, Papier, Holz …),8 weil sie meist in ihrem traditionellen Rollenverständnis verharren. Der Unterschied der sozialen Kontakte bzw. der Kommunikationsmöglichkeit müsste differenzierter betrachtet werden, da sie noch stärker mit dem Beruf und dem Wohnumfeld zusammenhängen. Eine Frau, die in der Stadt wohnte, hat unter Umständen sehr viel mehr und wechselnde Kontakte zu anderen Personen durch Einkaufen, Nachbarn, Aufgaben in der Kirchengemeinde o.

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