Betriebsräte in Ostdeutschland: Institutionenbildung und by Jürgen Kädtler

By Jürgen Kädtler

Jürgen Kädtler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Soziologischen Forschungsinstitut (SOFI), Göttingen. Gisela Kottwitz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentralinstitut für sozialwissenschaftliche Forschung der Freien Universität Berlin. Rainer Weinert ist Privatdozent am Institut für Soziologie der Freien Universität Berlin.

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Wenn Sie sich von der einen oder anderen der folgenden Fragen betroffen fiihlen, sollten Sie sich unbedingt Klarheit tiber den neuesten Stand der Genetik verschaffen, sowie tiber die Aussich ten, Rechte und Moglichkeiten, die Sie auf diesem Gebiet haben. Konnen, dtirfen und sollen Sie daraufhin untersucht werden, ob Sie, ohne es zu wissen, in Ihren Genen eine Krankheit mit sich herumtragen, die Sie in spateren Jahren an den Rollstuhl fesselt?

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Diese dritte Auflage wurde wieder v6llig neu bearbeitet. In Zusam menarbeit mit Joseph L. Churchill, einem amerikanischen Anwalt, habe ich versucht, mit diesem Buch einen sehr praktischen Leitfaden fur Sie als Anleger - sei es als Privatanleger, sei es als Unternehmer - zu schaffen. guy kann es sieh naturlich relativ leicht machen mit einem solchen Buch, indem guy kapitelweise die Grundzuge des amerikanischen Zivil-und Steuerrechts erlautert.

Grundlagen der Linguistik

1. EINLEITUNG 14 1. 1. Selbstverstiindlichkeiten und Problemfiille 14 1. 2. Konventionen 18 Sprachwissenschaftliche culture 1. }. 25 AufSere Orientierung der Sprachwissenschaft 1. four. 29 Zu den Begriffen Wissenschaft und Theorie }2 1. five. 1. 6. Aspekte der Sprache }8 Methodologie der Sprachwissenschaft 1.

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Die neue Interessenvertretungselite 53 Weiterhin ist die Umstrukturierung der Gremien jetzt abgeschlossen, die KonstanzlFluktuation bei Arbeitem und Angestellten entspricht sich ungeflihr. Der Arbeiteranteil hat sich emeut, wenn auch diesmal nur geringfiigig, urn 2,9 Prozent auf 57,3 Prozent erhOht. Nur 23 Mitglieder wurden neu in den Betriebsrat gewahlt: Tabelle 8: Struktur der neugewahlten Betriebsratsmitglieder Geschlecht: weiblich mannlich Alter: unter 30 Jahre 31 - 40 Jahre 41 - 50 Jahre 51 - 60 Jahre Arbeiter Status: Angestellte Qualifikation: Lehrabschhill Fach-IHochschule Vorgesetztenfunktion: mit Funktion BR-Status: einfaches Mitglied 17,4% 82,6% 13,0% 43,5 % 21,7% 21,7% 69,6% 30,4% 95,7% 4,3% 26,1 % 100% Bei den "Neuen'" die allerdings nur noch 15,3 Prozent des letzten Betriebsratsmitglieder ausmachen, stellen die Arbeiter noch tiber zwei Drittel, fast aile haben einen Lehrabschhill.

Die Wirksamkeit dieses Zwangs wird allerdings durch die Treuhandanstalt und ihren - in dieser Reihenfolge - Privatisierungs-, Sanierungs- und ggf. Stillegungsauftrag entscheidend reguliert. Ftir die Handlungsspielr~ume der betrieblichen Akteure stellt dieser Zwang gleichwohl auch unmittelbar eine entscheidende GroBe dar, weil das Ausmafi der Handlungsspielr~ume gegeniiber der Treuhandanstalt sich in erster Linie danach bemiBt, ob und in welchem Ausma6 ein Betrieb auf ihre Liquiditatskredite angewiesen ist bzw.

Fiillen eine Vorgesetztenfunktion vor ihrer Wahl aus. Beziiglich des Facharbeiterstatus mull allerdings einschrankend hinzugefiigt werden, dafi es in der ehemaligen DDR nur 12 Prozent8 un- oder angelemte Be7 8 Der Einfaehheit halber ncrmen wir die Mitglieder samtlieher betrieblieher demokratischer Arbeitnehrner-hlteressenvertretungen Betriebsriite, gleiehgultig, welehen Namen diese Gremien in der Umbruehphase jeweils tragen. ill Westdeutsehland liegt der Anteil bei 28 Prozent der Arbeitskriifte.

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