Borderline-Persönlichkeitsstörungen im Jugendalter by Christian Fleischhaker, Eberhard Schulz

By Christian Fleischhaker, Eberhard Schulz

Die Borderlinestörungen gehört zu den Störungen, die am schwierigsten zu diagnostizieren und zu therapieren sind, besonders dann, wenn der Verdacht schon im Kindes- und Jugendalter besteht. Der Band ist Teil der Reihe „Manuale psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter". Sie verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, bei der der sufferer im Mittelpunkt steht und Psychiater und Psychologen gefordert sind, gemeinsame Strategien zur Behandlung zu finden. Alle Bände sind so strukturiert, dass wichtige Informationen schnell erfasst werden können.

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Satellitenkommunikation, 2.Auflage GERMAN

Satellitenkommunikation im Aufbruch: Fernsehverteilung, multimediale Gesch? ftskommunikation, Kommunikation in line with convenient. Der umfassende Einblick in alle relevanten Aspekte: ausf? hrliche Grundlagen, die Bedeutung unterschiedlicher Satellitenbahnen, Koordinierung von Frequenzen. Die Autoren rechnen eine Streckenbilanz durch, stellen die relevanten Verfahren der Codier-, Chiffrier- und Modulationsverfahren dar und behandeln Vielfachzugriffsprotokolle.

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Wir verwenden für Jugendliche ab 16 Jahren regelmäßig den NEO-FFI. Für das Kindesalter kommt am häufigsten der Persönlichkeitsfragebogen für Kinder zwischen 9 und 34 Kapitel 4 · Störungsspezifische Diagnostik . Tab. 1. Fragebögen und Interviewverfahren zur Persönlichkeitsdiagnostik Interviews zu Persönlichkeitsstörungen Traditionelle Persönlichkeitsfragebögen Fragebögen mit Bezug zur Klassifikation SKID-II NEO-FFI ab 16 Jahren PSSI ab 14 Jahren IPDE PFK 9–14 für 9–14 Jahre IKP ab 16 Jahren 4 14 Jahren (PFK 9–14; Seitz u.

Die Reduktion der Schmerzwahrnehmung ist schon im entspannten Zustand nachzuweisen (Ludaescher et al. 2007). Mit erhöhtem Stresslevel und in Assoziation zur auftretenden dissoziativen Symptomatik korreliert 3 eine weitere Reduktion der Schmerzwahrnehmung, die auf neuronaler Ebene mit Aktivitätsänderungen der Amygdala und des Zingulum einhergeht (Schmahl et al. 2006). Die Veränderungen von verschiedenen Neurotransmittersystemen sind bisher nur ansatzweise untersucht, da die Methodik bisher eher als problematisch einzuschätzen ist.

Auch im Jugendalter sind die Leitsymptome gekennzeichnet durch die Beeinträchtigung mehrer Bereiche wie Affektivität, Antrieb, Impulskontrolle, Wahrnehmen und Denken sowie der sozialen Interaktion neben langer zeitlicher Dauer der Verhaltensstörung (vgl. obige Definition). Darüber hinaus sind eine tiefgreifende Verwurzelung der Verhaltensweisen und ein situationsübergreifendes Auftreten zu evaluieren und es muss eine Einschränkung der sozialen, schulischen und beruflichen Leistungsfähigkeit über eine Mindestdauer von 1 Jahr vorliegen.

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