Büro. Computer. Geschlechterhierarchie: Frauenförderliche by Gabriele Winker

By Gabriele Winker

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Diese dritte Auflage wurde wieder v6llig neu bearbeitet. In Zusam menarbeit mit Joseph L. Churchill, einem amerikanischen Anwalt, habe ich versucht, mit diesem Buch einen sehr praktischen Leitfaden fur Sie als Anleger - sei es als Privatanleger, sei es als Unternehmer - zu schaffen. guy kann es sieh naturlich relativ leicht machen mit einem solchen Buch, indem guy kapitelweise die Grundzuge des amerikanischen Zivil-und Steuerrechts erlautert.

Grundlagen der Linguistik

1. EINLEITUNG 14 1. 1. Selbstverstiindlichkeiten und Problemfiille 14 1. 2. Konventionen 18 Sprachwissenschaftliche culture 1. }. 25 AufSere Orientierung der Sprachwissenschaft 1. four. 29 Zu den Begriffen Wissenschaft und Theorie }2 1. five. 1. 6. Aspekte der Sprache }8 Methodologie der Sprachwissenschaft 1.

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Für Manner gilt diese doppelte Vergesellschaftung nicht in gleicher Weise, da sie sehr viel eindeutiger vom Primat des Erwerbslebens geprägt werden. Durch die Doppelorientierung von Frauen auf Familie und Beruf sind Frauen mit widersprüchlichen Anforderungen konfrontiert. Daraus folgt, daß Frauen eben nicht nur für hausarbeitsnahe Tätigkeiten eingesetzt werden können. Aus dieser Doppelorientierung von Frauen erscheint es plausibel, daß das Arbeitsvermögen von Frauen durchschnittlich komplexer ist als das von Mannern und damit auch inhaltlich breit im Verwertungsprozeß benutzt werden kann.

Diesen Teil der Kritik versucht Ilona Ostner 1991 aufzunehmen, indem 42 sie feststellt, es gäbe nicht mehr nur ein weibliches Arbeitsvermögen, sondern viele weibliche Arbeitsvermögen. Diese Korrektur ändert jedoch nichts an dem behaupteten Zusammenhang zwischen einem oder neuerdings mehreren weiblichen Arbeitsvermögen und der Plazierung von Frauen auf bestimmte Frauenerwerbsarbeitsplätze, der im Zentrum der theoretischen Kritik steht: Das durch Sozialisation erworbene sogenannte weibliche Arbeitsvermögen beinhaltet die Vorstellung einer stärkeren Gebrauchswertorientierung von Frauen (zugrundegelegt in der Hausarbeit), die zu geschlechtsspezifischen Qualifikationen und geschlechtsspezifischem Berufswahlverhalten führt.

B. in der Leder-, Textil- und Bekleidungsindustrie. Andere Tätigkeiten aus dem Bereich der Hausarbeit wurden im Zuge ihrer Professionalisierung zum Männerberuf, wie der Koch oder der Gebäudereiniger. Im heutigen Bürobereich gibt es als Frauenarbeitsplätze einerseits die Sekretärinnen, denen sicherlich aufgrund der eheähnlichen Berufssituation ihre in der Familie erworbenen Fähigkeiten ohne entsprechendes Entgelt abgefordert werden, andererseits aber auch viele Maschinenschreiberinnen, Buchhalterinnen und Routinesachbearbeiterinnen, deren rur ihre Berufe relevanten Qualifikationen keineswegs als hausarbeitsnah oder reproduktionsbezogen zu bezeichnen sind.

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