„Schöne Frauen — Starke Männer“: Zur Konstruktion von Leib, by Birgit Schaufler

By Birgit Schaufler

Dieses Buch nimmt eine aktuelle wissenschaftliche Frage auf und diskutiert sie vor dem Hintergrund der Pädagogischen Anthropologie: Ist der als Leib erlebbare Frauen- bzw. Männerkörper eine ,natürliche' Gegebenheit oder ein soziokulturelles Konstrukt - oder beides? Diese aktuelle wissenschaftliche Frage wird im Buch vor dem Hintergrund der Pädagogischen Anthropologie diskutiert. Leib und Körper werden im Zusammenhang mit Vergeschlechtlichungsprozessen behandelt. Es interessiert, in welchem Kontext sich Entwürfe von Weiblichkeit und Männlichkeit formieren und wie aus theoretischen Abhandlungen leib-körperliche Realitäten werden. Mittels der inhaltlichen examine medizinisch-pädagogischer Texte aus dem 18. Jahrhundert werden körper- und Geschlechterbilder rekonstruiert, die im Sinne von Deutungsmustern sowohl das individuelle Erleben und Handeln als auch die öffentliche Wahrnehmung der Geschlechter bestimmen. In Kenntnis der Vergeschlechtlichungsmuster können Leib und Körper in Erziehungs- und Bildungsprozessen neu thematisiert werden.

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Der kanadische Föderalismus: Eine by Jörg Broschek

By Jörg Broschek

Die Frage nach der Entwicklungsdynamik föderativer Systeme gehört zu den Kernbereichen der vergleichenden Föderalismusforschung. Ausgehend von einem mehrdimensionalen Konzept untersucht die Studie Kontinuität und Wandel im kanadischen Föderalismus seit der Gründung des Bundesstaates im Jahr 1867. Im Vordergrund stehen die institutionelle Konfiguration, das approach intergouvernementaler Beziehungen sowie ausgewählte Bereiche der Staatstätigkeit. Die Studie rekonstruiert einerseits die Entwicklung des kanadischen Föderalismus als pfadabhängigen Prozess, in dessen Folge Elemente des interstaatlichen Föderalismusmodells aufgrund von positiven Rückkopplungseffekten kontinuierlich akzentuiert worden sind. Sie zeigt andererseits, dass innerhalb dieses institutionellen preparations ein beachtliches Maß an Variationsmöglichkeiten besteht. In ihrer Gesamtheit ist die Entwicklungsdynamik des kanadischen Föderalismus deshalb keineswegs mit Trägheit oder gar Stillstand zu charakterisieren. Aus vergleichender Sicht lässt sich zeigen, dass der kanadische interstaatliche Föderalismus im Gegensatz zum bundesrepublikanischen Modell des intrastaatlichen Föderalismus exogen wie endogen erzeugten Veränderungsdruck relativ leicht in weit reichende Anpassungs- und Innovationsleistungen zu übersetzen vermag.

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Krankenversicherung oder Gesundheitsversorgung?: by Claus Wendt

By Claus Wendt

Gesundheitssysteme sind einem fortlaufenden Wandel unterworfen. Während bei einer evaluate des eigenen structures häufig die Kostenproblematik den Blick auf leading edge Reformideen verstellt, kann die vergleichende Beobachtung anderer Länder wichtige Anregungen für Strukturreformen geben. Der Vergleich der Gesundheitssysteme von Deutschland, Österreich, Großbritannien und Dänemark er-folgt anhand der Dimensionen ‚Deckungsgrad', Finanzierung', ‚Ausgaben', ‚Leistungen' und ‚Organisation und Steuerung der Gesundheitsversorgung'. Ein Ergebnis der examine ist, dass nicht Leistungsausgrenzungen oder Kostenbeteiligungen zu einer wirksamen Kostenkontrolle beitragen, sondern ein hoher Kooperationsgrad zwischen den Leistungserbringern sowie eine Steuerung der Gesundheitsversorgung mit Hilfe des Hausarztprinzips. Darüber hinaus wird entlang institutionentheoretischer Ansätze argumentiert, dass hohe Vertrauens- bzw. Zufriedenheitswerte im Bereich der Gesundheitsversorgung nicht primär mit überdurchschnittlichen Gesundheitsausgaben, einer hohen Leistungsdichte oder besonders liberalen Wahloptionen zusammenhängen, sondern vielmehr mit einer lokalen Organisationsstruktur, der dadurch gewährleisteten Transparenz des Leistungsangebots und umfassenden Partizipationschancen für Patientinnen und Patienten.

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Ganztagsschule als symbolische Konstruktion: Fallanalysen zu by Fritz-Ulrich Kolbe Dr. phil. habil., Sabine Reh Dr. phil.

By Fritz-Ulrich Kolbe Dr. phil. habil., Sabine Reh Dr. phil. habil. (auth.), Fritz-Ulrich Kolbe, Sabine Reh, Till-Sebastian Idel, Bettina Fritzsche, Kerstin Rabenstein (eds.)

Ganztagsschulen entwerfen Kompensationsfiguren zur Legitimation bzw. als orientierungswirksames Sinnfundament. Diese bewegen sich zwischen der Begründungsfigur einer 'ganzheitlichen' Schule als einer paintings 'Ersatzfamilie' einerseits und der Begründungsfigur als Ort eines notwendig zu optimierenden, nämlich ausgedehnten schulischen Lernens andererseits. Einige Schulen verschreiben sich hohen Zielen einer grundlegenden Strukturtransformation ihrer historisch entstandenen Lern- und Schulkultur. Die Legitimationsanforderungen werden additionally durch symbolische Sinnkonstrukte bearbeitet. Diese stellen eine der entscheidenden Rahmungen für die Entwicklung der Lern- und Unterrichtskultur an Schulen mit ganztägigem Angebot dar. Der Band dokumentiert erste empirische Forschungen der Erziehungswissenschaft zur Ganztagsschule.

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Bestellt und nicht abgeholt: Soziale Ungleichheit und by Lars Schmitt

By Lars Schmitt

Wie werden soziale Herkunft und Ungleichheit im Studium erlebt und verarbeitet? Dieses Buch vermittelt "Statistik" und "Erleben" nicht nur theoretisch, indem eine an Pierre Bourdieus Sozioanalyse angelehnte Heuristik von Habitus-Struktur-Konflikten vorgestellt wird. Vielmehr zeigt die examine von Studienberatungsgesprächen, studentischen Wochenberichten und Interviews, dass Studierende nicht-akademischer Herkunft nicht nur verstärkt unter der mangelnden Passung ihres Habitus zu den vorgefundenen kulturellen Mustern leiden, sondern dass soziale Ungleichheit in verschiedenen Formen subtil thematisiert wird. Als Bedingung für eine gelingende Hochschulsozialisation wird deutlich, dass die betreffenden Hochschulkulturen an den Habitus der/des Studierenden ‚andocken’ müssten.

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Tatort Sozialstaat: Schwarzarbeit, Leistungsmissbrauch, by Siegfried Lamnek

By Siegfried Lamnek

Die Brisanz des Themas Sozialstaat und das breite, nicht nur wissenschaftliche Interesse daran haben bereits zahlreiche Studien zu Schwarzarbeit, Leistungsmsisbrauch und Steuerhinterziehung hervorgebracht. Die in diesem Band vorgenommene gemeinsame theoretische und empirische examine aller genannten Devianzformen und ihre Untersuchung mit Methoden sowohl des quantitativen, als auch des qualitativen Paradigmas sind jedoch bislang einmalig. Sie stellen die besondere Bedeutung dieser Studie dar und machen sie für ein breiteres Publikum interessant.

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Über Lebensraum und Lebensformen der Frühsemiten by Joseph Henninger

By Joseph Henninger

The identify "Semites," which was once coined in 1781 by way of A. L. Schlozer as regards to the so-called "tabie of countries" (Genesis, Chap. X), stands in itself for a linguistic unit simply. no matter if there has been a cultural in addition to a racial unit initially akin to this linguistic unit is an issue of its personal. For greater than a century numerous theories were developed as to the geographic region during which the gang of individuals talking the hypothetical Semitic, respectively "Hamito-Semitic" universal language used to be residing: Ara bia, Mesopotamia, parts positioned extra to the north-east or north-west, North Africa. The query of the geographical zone is heavily attached with the lifestyle of the 1st Semites. The speculation that it resembied the way of living of the Arabian Bedouins (a civilization of bellicose camel breeders) has now not been tenable because it grew to become convinced that they symbolize a comparatively contemporary type of nomadism. At what interval camel breeding began is additionally a much-disputed query. it truly is actual that the domes ticised one-humped camel can maybe be traeed again so far as to the tip of the fourth millennium, definitely to the 3rd and moment millennium B. C. yet simply in the direction of the top of the second one millennium B. C. can camel-breed ing be regarded as the particular economie foundation and as selecting the way of living. at the beginning and in the midst of the second one millennium B. C. the Semitic nomads have been breeding small livestock and donkeys.

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